Bist Du es wirklich?
Bist Du es wirklich?

Bist Du es wirklich?

Bist Du es wirklich?

Mit solch abstrusen Fragen wird man heute überall bombardiert um gleich im nächsten Atemzug, nein Mausklick, nach den persönlichen Daten abgefragt zu werden. Drehen jetzt eigentlich wirklich alle langsam durch?

Das verrückteste Beispiel ist aktuell eBay-Kleinanzeigen, welch dazu übergehen die persönlichen Daten, in diesem Fall Telefonnummern abzufragen wenn man nur eine eMail-Anfrage an einen Nutzer senden möchte um beispielsweise nur eine Frage zu einem angebotenen Artikel zu stellen. WAS GEHT EBAY MEIN TELEFON AN??? Richtig – rein gar nichts!

Dienste-Anbieter agieren langsam wie Geheimdienstler

Ganz ehrlich? So langsam drehen doch alle durch. Gib mir deine Daten ist die Devise. Wobei genau – DEVISEN – ist hier das richtige Stichwort. Persönliche Daten sind heute das Zahlungsmittel der Neuzeit. Wir alle zahlen „mit unserem guten Namen“, sprich unseren Daten.

Dennoch weigere ich mich das einfach so hinzunehmen. Auch wenn mir bewusst ist dass es wohl nicht viel bringen wird sich als einzelner gegen einen Riesenkonzern wie eBay oder Youtube aufzulehnen.
Mittlerweile machen die sowieso was sie wollen und scheren sich einen feuchten Dreck darum was in der DSGVO steht und was Recht und Gesetz heissen soll. WIR sind das Gesetz heisst die Losung und so schafft man fröhlich Fakten während die Politik (wieder mal) alles verschläft und nur hechelnd hinterher hinkt.

Trotzdem ich schreibe denen eMails wenn es mir stinkt dass so viel und vor allem unberechtigt abgefragt wird. Die Datensammel-Wut hat mittlerweile groteske Züge angenommen.

Sind meine Daten eigentlich noch sicher?

Sicheres Surfen im Netz

Vermeiden Sie Datenspuren im Netz durch „datenarmes Surfen“. Haben Sie sich schon einmal selbst gegoogelt? Um zu erfahren, welche Daten über Sie im Netz gespeichert sind, können Sie einfach einmal Ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine eingeben. Diese listet Ihnen dann alle Ergebnisse auf, die zu Ihnen im Internet gefunden wurden. Klicken Sie auch auf „Bilder“, um zu sehen, ob und wenn ja, welche Fotos von Ihnen im Netz kursieren.
Um sicher im Internet unterwegs zu sein, können Sie ein paar Vorkehrungen treffen: Installieren Sie beispielsweise die Sicherheitsaktualisierungen Ihres Browers regelmäßig. Und schauen Sie sich auch die Voreinstellungen an. Was sagen sie über die Verwendung von Cookies, Pop-up-Fenstern und Co?
Auch beim Versenden und Empfangen von E-Mails sollten Sie wachsam sein.
Da Ihre E-Mails auf dem Server Ihres Anbieters gespeichert werden, sollten Sie diesen Anbieter sorgfältig auswählen. Werfen Sie dazu einen Blick auf seine allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Wenn Sie wirklich sicher gehen wollen, dass Ihre E-Mails außer Ihnen und dem Empfänger niemand mitliest, sollten Sie Ihre Nachrichten verschlüsseln und signieren. Einige Anbieter haben bereits eine sehr einfache, optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in ihre E-Mail-Produkte integriert, die Sie auf komfortable Weise standardmäßig nutzen können.

Quelle: www.bmj.de
Datensammelwut kennt scheinbar keine Grenzen mehr

Schauen wir mal weiter was die Jurispondenz dazu zu sagen hat:

Im Einzelfall stellt sich die Bestimmung, ob es sich bei Informationen um personenbezogene Daten handelt oder nicht, als äußerst schwierig dar. Grundsätzlich gilt, dass alle Informationen, über die irgendwie ein Personenbezug hergestellt werden kann, auch unter den Begriff der personenbezogenen Daten fallen. Klar zuzuordnen sind der Name, die Telefonnummer sowie Kreditkarten- oder Personalnummern. Aber auch Kontodaten, Kfz-Kennzeichen, das Aussehen, der Gang, die Kundennummer oder die Anschrift zählen zu den personenbezogenen Daten.

Quelle: Dr-Datenschutz.de

Fazit

Wir sollten ALLE lernen besser mit unseren Daten zu haushalten. Darauf achten wem man was anvertraut so wie man das im täglichen Leben ja auch macht.

Niemand käme auf die Idee in der Strassenbahn einem wildfremden Menschen seine persönlichsten Daten wie Telefonnummer, Name, Adresse, Geburstadatum oder Vorlieben mitzuteilen (es sei denn man lernt jemand nettes kennen und tut es dann freiwillig).

Diese Daten gehören uns und wir sollten tunlichst darauf achten sie nicht multinational agierenden Konzernen wir eBay, Youtube, Facebook, Apple & Co freiwillig in den nimmersatten Rachen zu werfen, ohne darauf zu achten ob es für die momentan gerade angesagt Aktion wirklich notwendig ist.

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