Camper-Van Ausbau (Teil 5) – Karosserie
Camper-Van Ausbau (Teil 5) – Karosserie

Camper-Van Ausbau (Teil 5) – Karosserie

Camper-Van Ausbau (Teil 5) – Karosserie

Nachdem ich bei den Vorarbeiten die ersten Kabelkanäle und Kabel in den Holmen des Sprinters „versenkt“ und damit die Anschlüsse der Elektrik vorbereitet habe (siehe Camper-Van Ausbau Teil 4), geht es jetzt im nächsten Schritt an die „großen Brocken“ nämlich die Karosseriearbeiten. Die waren für mich mit die schlimmsten Herausforderungen, denn immerhin muss man jede Menge Löcher in ein funktionierendes Auto schneiden…

Auf dem Dach

Ich habe mehr als einmal (z.B. bei der Dachluke) auf dem Dach gesessen und gedacht: „…was machst Du hier eigentlich? Du schneidest Löcher in ein 15.000.-€ teures Auto, bist Du irre…?“


Aber es nutzt nunmal nichts wenn man seinen Van-Ausbau voran bringen will muss man/frau da durch.

Benötigte Werkzeuge

Für die Karosserie-Arbeiten braucht man (wie für alle anderen Arbeitsschritte eigentlich auch) wirklich gutes Werkzeug. Ohne zuverlässiges Werkzeug gestaltet sich ein Van-Ausbau eher schwierig. Man wird einfach bestimmte Arbeiten sonst nur schwerlich ausführen können.

Achtet daher darauf Euch gutes, sprich hochwertiges Werkzeug zu besorgen oder zu leihen.
Folgende Werkzeuge sind absolut unverzichtbar beim Van-Ausbau:

  • guter Akku-Bohrschrauber mit Ersatzakkus
  • Stichsäge (Akkubetrieben)
  • Handkreissäge (Akkubetrieben)
  • hochwertige Bohrmaschine mit guten Bohrern
  • Bitkasten mit grosser Auswahl an verschiedenen Bitgrößen
  • hochwertige Metall-, und Holzbohrer
  • Metallfeilen

Darüber hinaus müssen ja alle in die Karosse geschnittenen Ausschnitte und Löcher später gut abgedichtet werden. Hierfür braucht es dann zusätzlich folgendes Material:

  • Sikaflex 221 (zum kleben) oder 521 (zum Abdichten)
  • alternativ dazu geht auch DEKALIN 8936 als Dichtmasse
  • Bremsenreiniger
  • Sika-Reiniger (zum Entfernen von Klebresten)
  • Primer (zum vorbereiten der Klebeflächen für optimalen Halt)
  • Schleifpapier in verschiedenen Stärken von 60 bis 500

Hat man das alles besorgt kann es losgehen mit den ersten Schnitten. Dabei gilt als oberste Regel:

Messen, messen, messen … und noch mal messen!

Noch nie habe ich in meinem Leben so viel gemssen wie beim Ausbau unseres Sprinters. Da man aber eben sehr viele(!) Löcher in die Karosserie wird schneiden müssen (je nachdem was für Einbauten man vornehmen will) ist es essentiell wichtig genau und ausführlich zu messen. Da ich kein Profi bin war dies eine völlig neue Erfahrung und ich habe mich mehr als einmal „vermessen“. Trotzdem…

… der Zollstock wird beim Womoausbau zum unverzichtbaren ständigen Begleiter, den man auch exzessiv zum Einsatz bringen sollte.

Wobei wir wieder bei der genauen Planung (siehe Camper-Van Ausbau Teil 1) sind: je besser die Planung schon im Vorfeld vorgibt was wohin kommt, umso einfacher und schneller kann man hinterher arbeiten. Bei uns stehen folgende Ausschnitte an (siehe Fotos unten):

  • 1 x gr. Fenster (Küche)
  • 2 x kl. Fenster Hecktüren
  • 1 x Dachluke oben
  • 1 x CEE-Landstromdose
  • 1 x Gaskamin Truma-Gasheizung
  • 1 x Bodendurchbruch Gaskasten
  • 1 x Wasser-Einfüllstutzen

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